emblem

TTV Mühlhausen 1980 e. V.
Regelecke   Wir über uns  Facebook  Mannschaften  click-TT  click-TT (Damen)  Termine  Turniere  Trainingszeiten  Vorstand  Fotos  Mitglied werden  Links  Für Mitglieder  Impressum     

Allgemeine Fragen

Durchführung eines Mannschaftsspiels

Aufstellung

Spielbeginn

Aufschlag

Punkt oder kein Punkt?

Spielabwicklung

Trikots

 

 

Startseite



Saison 2018/19
Saison 2017/18
Saison 2016/17
Saison 2015/16
Saison 2014/15
Saison 2013/14
Saison 2012/13
Saison 2011/12
Saison 2010/11
Saison 2009/10
Saison 2008/09
Saison 2007/08
Saison 2006/07
Saison 2005/06
Saison 2004/05
Saison 2003/04
Saison 2002/03
Saison 2001/02
Saison 2000/01

Allgemeine Fragen

Könnte ich ein Tischtennis-Regelbuch bekommen?

Antwort: Die Tischtennisregeln setzen sich zusammen aus

  • den internationalen Tischtennisregeln A und B
  • der Wettspielordnung des Deutschen Tischtennisbunds (DTTB)
  • und den Zusatzbestimmungen des Badischen Tischtennisverbands (BTTV)

Der Badische Tischtennisverband hat ein Regelheft zusammengestellt, das die Wettspielordnung und die Zusatzbestimmungen enthält.

Vereinfacht kann man sagen, dass in den internationalen Tischtennisregeln A alles geregelt wird, was direkt am Tisch passiert (Aufschlag, Rückschlag, Netz, Schlagreihenfolge im Doppel).

In den Tischtennisregeln B geht es u. a. um die Zuständigkeiten der Schiedsrichter und des Oberschiedsrichters, um Spielkleidung, um die Spielabwicklung (Pausen, Time-Out) und um Fragen der Disziplin.

In der Wettspielordnung sind alle weiteren Bestimmungen für Einzel- und Mannschaftswettkämpfe (Spielsysteme, Aufstiegs- und Abstiegsregelungen, Mannschaftsaufstellungen, Verspätung, Nichtantreten, etc.) zusammengefasst. Der Badische Tischtennisverband hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, einige Details der Wettspielordnung noch zu präzisieren ("Zusatzbestimmungen").

Die Regeln stehen auch in Form einer kostenlosen App zur Verfügung (für iOS und Android): Suchbegriff: "DTTB Handbuch"



Durchführung eines Mannschaftsspiels

Wie lange muss man auf die Gäste warten, wenn diese verspätet sind?

Antwort: Wenn die Verspätung weniger als eine halbe Stunde beträgt, muss das Spiel noch durchgeführt werden. Die Verspätung ist auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. Wenn die Verspätung mehr als eine halbe Stunde ausmacht, muss das Spiel nicht mehr durchgeführt werden. Wird es jedoch noch durchgeführt, dann ist es nach dem Spielausgang zu werten.


Wieviele Spielbälle muss die Heimmannschaft bereithalten?

Antwort: Einen mehr als gebraucht werden. Wieso einen mehr? Nun ja, der letzte Ball könnte ja auch noch kaputt gehen ...



Aufstellung

Wann muss beim Pokalspiel (Dreiermannschaft, modifiziertes Swaythling-Cup-System, 6 Einzel, ein Doppel nach dem dritten Einzel) die Doppelpaarung benannt werden?

Antwort: Die Doppelpaarung braucht der Mannschaftsführer erst nach den ersten drei Einzelspielen zu benennen.


Wann muss beim Sechser-Mannschaftssystem (Paarkreuzsystem) spätestens die Einzelaufstellung erfolgen?

Antwort: Nach D 3.2 der Wettspielordnung des DTTB gilt: "Die endgültige Einzelaufstellung erfolgt spätestens nach Beendigung des letzten Eingangsdoppels (bei Spielsystemen, die mit Doppel beginnen) und vor Beginn des ersten Einzels. Die Änderung einer vorher abgegebenen Einzelaufstellung ist bei allen Spielsystemen, die mit Doppeln beginnen, noch möglich. tige Einzelaufstellung spätestens vor Beginn des ersten Einzels. Die Änderung einer vorher abgegebenen Einzelaufstellung ist bei allen Spielsystemen, die mit Doppel beginnen, noch möglich."
Diese Regel kann dann interessant werden, wenn sich z. B. ein Spieler während des Doppels verletzt, oder wenn die Mannschaft noch auf einen verspäteten Spieler wartet, die Doppel aber bereits ohne diesen Spieler angefangen haben.


Was passiert, wenn zu Beginn ein falsches Doppel angefangen bzw. bereits fertig gespielt wurde?

Antwort:Wenn das Spiel zum jeweiligen System dazu gehört, wird es jedenfalls zu Ende gespielt und dann in die Wertung genommen, wenn es - in der normalen Reihenfolge - dran wäre. Die fehlenden Paarungen werden aufgerufen.



Spielbeginn

Zwei Abwehrspieler treten gegeneinander an. Spieler A gewinnt die Wahl, wählt Rückschlag und schlägt vor, sofort mit der Wechselmethode ("Zeitspiel") zu beginnen. Spieler B nimmt den Vorschlag unter der Voraussetzung an, dass Spieler A den Aufschlag übernimmt. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: Aufschlag für Spieler B, weil der Spieler A sich für Rückschlag entschieden hat, und diese Entscheidung steht. Es gibt zunächst kein Zeitspiel, weil die Spieler sich nicht ohne Bedingungen darauf einigen konnten.


Spieler A gewinnt die Wahl und nimmt eine Seitenwahl vor. Wer schlägt dann auf?

Antwort: Spieler B kann frei entscheiden, ob er zuerst aufschlagen oder zurückschlagen möchte.



Aufschlag

Welcher Partner schlägt zu Beginn des zweiten Satzes im Doppel auf?

Antwort: Das Paar, das im ersten Satz zunächst zurückgeschlagen hat, hat nun Aufschlag und darf frei bestimmen, welcher der beiden Partner zuerst aufschlägt.


Beim Doppel trifft der Aufschläger zweimal genau die Mittellinie: sowohl im eigenen Spielfeld als auch im gegnerischen. Ist dieser Aufschlag korrekt?

Antwort: Ja, denn die Mittellinie gilt laut Regel 1.6 (Tischtennisregeln A) als Teil der beiden rechten Spielfeldhälften.


Beim Aufschlag wird der Ball über dem Tisch, der Schläger jedoch unter dem Tisch gehalten, so dass der Gegner erst im letzten Moment sehen kann, mit welcher Schlägerseite (schwarz oder rot) der Ball geschlagen wird. Ist dies regelkonform?

Antwort: Ja; die Aufschlagsregel sagt nichts darüber aus, wo sich die Schlägerhand befinden muss.



Punkt oder kein Punkt?

Spieler A berührt während des Ballwechsels mit dem Schläger den Netzpfosten. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: Der Gegner erhält einen Punkt, weil der Netzpfosten zum Netz gehört, und dieses nicht berührt werden darf.


Der Spieler A schlägt den Ball regelgerecht in die extrem weite Vorhand seines Gegners. Dieser springt über die Umrandung in die Nachbarbox und spielt so den Ball doch noch zurück. Spieler A verschlägt den Ball und reklamiert, dass er von der Aktion des Gegner irritiert worden sei. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: Punkt für Spieler B. Es ist nicht verboten, in die Nachbarbox zu springen. In der Nachbarbox ist das Spiel dann jedoch wegen Störung zu unterbrechen. Dies ist aber natürlich die Aufgabe des anderen Schiedsrichters.


Spieler A berührt während des Ballwechsels mit der Schlägerhand die Spielfläche. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: kein Fehler, der Ballwechsel geht weiter.


Ein Spieler hält den Schläger innerhalb eines Ballwechsels mal mit der rechten Hand, mal mit der linken. Geht das?

Antwort: Ja, es steht nirgendwo, dass das nicht ginge.


Während eines Ballwechsels schlägt der Spieler A den Ball so, dass er die Netzhalterung berührt und dann ins gegnerische Spielfeld springt. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: Der Ballwechsel geht weiter. Die Netzhalterung gehört zum Netz; es handelt sich hier also um einen Netzball.


Spieler A spielt einen Ball mit so viel Drall, dass er nach dem Aufspringen wieder in seine Hälfte zurückspringt. Spieler B schlägt den Ball nun über dem Spielfeld des Gegners, aber ansonsten korrekt zurück. Wie ist zu entscheiden?

Antwort: Der Ballwechsel geht weiter. Es ist nicht verboten, über dem Spielfeld des Gegners zu schlagen.



Spielabwicklung

Nach dem vierten Satz bemerkt ein Spieler, dass während des ganzen Satzes auf der falschen Seite gespielt worden ist. Wie ist der fünfte Satz auszutragen?

Antwort: Es gibt keinen Seitenwechsel. Der fünfte Satz ist so auszutragen, wie er bei vollständig korrekten Seitenwechseln gespielt worden wäre. Faustregel: Sobald ein Irrtum bemerkt wird, wird er behoben.


Während des Satzes wird bemerkt, dass der Seitenwechsel vor dem Satz vergessen worden ist. Wie ist zu verfahren?

Antwort: Alle bereits erzielten Punkte bleiben erhalten. Es ist auf der richtigen Seite weiterzuspielen.


Wann ist eine Unterbrechung (Handtuchpause) erlaubt?

Antwort: zwischen den Sätzen, während eines Satzes nur nach jedem sechsten Punkt, sowie beim Seitenwechsel im Entscheidungssatz.


Was passiert, wenn sich der Gegner verletzt?

Antwort: Verletzt sich ein Spieler durch einen Unfall, kann der Oberschiedsrichter eine möglichst kurze Pause (max. 10 min) gewähren. Wenn kein OSR eingesetzt ist, können dies die beiden Mannschaftsführer entscheiden. Keine Pause kann jedoch gewährt werden, wenn der Spieler z. B. auf Grund seines Gesundheitszustands oder seiner Spielweise geschwächt ist. Auch ein Krampf ist laut Regel eigentlich kein Grund für eine Unterbrechung.


Wer darf eigentlich "Stopp" rufen?

Antwort: Nur der Schiedsrichter (bzw. bei großen Veranstaltungen auch der Schiedsrichterassistent), sonst niemand! Alle anderen heben bitte nur die Hand, wenn sie sehen, dass z. B. ein Ball in die Box fliegt.


Kann ich einen Satz aufgeben, und dann mit dem nächsten weitermachen?

Antwort: Nein, aufgeben kann man immer nur das ganze Spiel.


Darf ein Schiedsrichter seinen Mannschaftskameraden anfeuern?

Antwort: Ein Schiedsrichter hat sich während seines ganzen Einsatzes unparteiisch zu verhalten.


Wie ist mit unsportlichem Verhalten umzugehen?

Antwort: Am Tisch trifft der Schiedsrichter die Entscheidungen. Dies schließt die Maßnahmen gegen unsportliches Verhalten ein. 1. Stufe: Verwarnung (gelbe Karte), 2. Stufe gelb/rot und ein Punkt für den Gegner, 3. Stufe: gelb/rot und zwei Punkte für den Gegner. Eine Disqualifikation (rote Karte) bei schweren Verstößen kann nur der Oberschiedsrichter vornehmen. Wenn kein OSR eingesetzt ist, bleibt nur der Vermerk auf dem Spielberichtsbogen, was genau vorgefallen ist.


Wer darf einen Schiedsrichter ablösen?

Antwort: Das ist die Aufgabe des Oberschiedsrichters. Wenn kein OSR eingesetzt ist, können das nur die beiden Mannschaftsführer gemeinsam entscheiden.



Trikots

Bei einem Verbandsspiel hat der Spieler A ein hellgraues Trikot an. Da mit weißen Bällen gespielt wird, verweigert sein Gegner das Spiel mit der Begründung, dass dieses Trikot zu hell sei. Was ist zu tun?

Antwort: Die Regeln sehen für solche Fälle vor, dass der Oberschiedsrichter (OSR) entscheidet. Da nun aber bei uns normalerweise kein OSR eingesetzt ist, bleibt nur, den Vorfall möglichst genau auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. Es entscheidet dann der Staffelleiter. Da hellgrau nicht weiß ist, würde der Spieler A sein Spiel dann als gewonnen bewertet bekommen. Trotzdem droht der Mannschaft dieses Spielers eine Ordnungsstrafe, wenn sein Trikot nicht dem Mannschaftsdress entsprochen hat.